1976 – Gründung von Genentech

Die etablierten Pharmaunternehmen zeigten an der Gentechnik zunächst kein Interesse. Nach einigen vergeblichen Versuchen, sie für die von ihm miterfundene Technik zu begeistern, nahm Herbert Boyer die Sache selbst in die Hand und gründete zusammen mit dem Investor Robert Swanson 1976 Genentech. Schon ein Jahr später gelang es Forschern von Genentech, zum ersten Mal ein menschliches Protein von einem Bakterium herstellen zu lassen, das Wachstumshormon Somatostatin, das zum ersten Produkt des Unternehmens wurde. Auch den Wettlauf um die Herstellung von Humaninsulin gewann Genentech im Sommer 1978. Die Firma Cetus war schon 1971 gegründet worden, beschäftigte sich aber erst später mit Biotechnologie. Andere frühe Biotech-Startups mit nachhaltigem Erfolg sind Biogen, Amgen und Genzyme, die 1978, 1980 und 1981 gegründet wurden. Im Jahr 2009 verschmolz Genentech als weiterhin eigenständige Einheit mit der Roche Gruppe.